»Kriegerin« geht unter die Haut

»Kriegerin«, das Stück nach dem Film von David Wnendt, geht unter die Haut. So lautete das kurze Fazit in der Heilbronner Stimme. Im Zentrum der Geschichte steht Marisa, die zu einer Gruppe von Neonazis gehört. Besonders gegen das nahegelegene Flüchtlingsheim macht sie Front. Marisa verursacht den Unfall eines Flüchtlings und lernt dadurch Rasul aus Afghanistan kennen. Mehr und mehr verändert sich ihr Denken durch diese Begegnung, was sie aber vor ihren Freunden verbergen muss. Während Marisa sich langsam von der Gruppe entfernt, schließt sich die 15-jährige Svenja ihr immer mehr an, schon allein, um ihren spießigen Eltern eins auszuwischen. Beifall im Stehen gab's zur Premiere für ein eindringliches Stück, das die vier Darsteller in einer unglaublichen Energieleistung auf die Bühne bringen.

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