Anders

nach dem Kinderbuch von Andreas Steinhöfel

Felix bedeutet der »Glückliche«. Bis zu seinem elften Lebensjahr schien der Name zutreffend zu sein. Doch am ersten Tag des zwölften Jahres wurde alles anders. Ein Unfall lässt den Jungen für lange Zeit ins Koma fallen. Als er wieder erwacht, hat er keine Erinnerungen mehr. Außerdem hat Felix sich verändert und möchte deshalb künftig »Anders« genannt werden.
Felix/Anders kann plötzlich hinter die Fassade seiner Mitmenschen sehen. Ihre Eigenschaften, die er ihnen auf den Kopf zusagt, sieht er als farbige Aura. Seine Mutter kommt nicht damit klar, dass ihr Sohn sich verändert hat. Sie hatte vor seinem Unfall darauf hingearbeitet, dass Felix ein mustergültiges Leben führt. Auch seine Lehrer empfinden seine unverblümte Art als befremdlich. Der einzige, der sich über Felix/Anders Veränderung freut, ist sein alter Nachhilfelehrer. Früher fand er den Jungen ängstlich und angepasst, jetzt viel freier. Felix Freunde Nisse und Ben sind heilfroh, dass sein Gedächtnis nicht mehr richtig funktioniert. Denn kurz vor seinem zwölften Geburtstag war etwas vorgefallen, das auf keinen Fall jemand erfahren darf.

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