"Kriegerin" mehr denn je das Stück der Stunde

Impulsinterview und Publikumsgespräch mit Katharina Kaupp vom Heilbronner Netzwerk gegen Rechts vor Vorstellung am 20. Dezember - Beginn: 19.15 Uhr

Gegenwärtig beobachten wir ein Erstarken des Rechtsextremismus, der längst in ganz Deutschland und in vielen Teilen Europas zur Gefahr geworden ist. Soziale Unsicherheit und Unzufriedenheit in weiten Teilen der Bevölkerung sind der Nährboden für die Ressentiments gegenüber allem Fremden. Im Zuge der Flüchtlingskrise haben rassistisch motivierte Gewalttaten massiv zugenommen. Rechtsextreme nutzen die Situation aus, um Stimmung zu machen. Rechtes Gedankengut macht sich zunehmend in der „Mitte der Gesellschaft“ breit. Deshalb ist "Kriegerin" mehr denn je das Stück der Stunde. Dieses Stück von Tina Müller, nach dem gleichnamigen Film von David Wnendt, untersucht den Weg junger Menschen in den Rechtsextremismus. Es erzählt die Geschichte zweier junger rechtsextremer Frauen, deren Entwicklung gegenläufig ist. Während die eine, Svenja, in die Szene einsteigt, durchlebt die Ältere, Marisa, einen Weg, der sie schließlich zum geplanten Ausstieg führt. Das Stück zeichnet ein Psychogramm dieser Figuren, fragt nach dem Warum ihrer Entwicklungen und betrachtet gleichzeitig die derzeitige Situation von Flüchtlingen in Deutschland.

Für den 20. Dezember konnten wir das Heilbronner Netzwerk gegen Rechts gewinnen, mit uns und dem Publikum über die konkrete Situation in Heilbronn zu sprechen. Vor der 20- Uhr Vorstellung gibt es um 19.15 Uhr ein Impulsinterview und ein Publikumsgespräch mit Katharina Kaupp. 

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