Half Broke Horses

Gastspiel der American Drama Group Europe

Ein Stück amerikanischer Zeitgeschichte kommt mit »Half Broke Horses« (dt. Ein ungezähmtes Leben) auf die Bühne. Das Stück beruht auf der gleichnamigen Romanbiographie von Jeanette Walls, die das Leben ihrer Großmutter Lily Casey Smith, geboren 1901, fiktionalisiert. Diese hat viele Ereignisse und Umbrüche in der Geschichte der Vereinigten Staaten erlebt. Aufgewachsen im sogenannten »Wilden Westen« hat Lily früh gelernt, selbstständig zu sein und im Familienbetrieb mit anzupacken. Ihre Aufgabe bestand hauptsächlich darin, wilde Pferde zu zähmen – also, wie im Titel angedeutet, sie zu »brechen«. Auch später verläuft ihr Leben für eine Frau der damaligen Zeit erstaunlich fortschrittlich: sie lernt, Auto zu fahren, ein Flugzeug zu fliegen, tritt im Allgemeinen selbstbewusst auf und kann sich wehren – mit Worten und zur Not auch mit Waffen. Als außergewöhnliche und starke Frau ist sie durchsetzungsfähig und scheint ihrer Zeit voraus. Dass sie damit oft aneckt, ist selbstverständlich, doch sie lässt sich nicht unterkriegen und begegnet der Welt mit vorurteilsfreier Offenheit. Lily überlebte Naturkatastrophen wie Tornados und Fluten, die »Great Depression« und den »post-war boom«, leitete mit ihrem Ehemann eine eigene Ranch und zog zwei Kinder auf.

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