Robot Dreams

Meinhardt Krauss | cinematographic theatre (DE)

›Wie würden Sie beweisen, dass Sie menschlich sind?‹. Im Internet werden wir immer häufiger dazu aufgefordert den Beweis zu erbringen, dass wir keine Roboter sind: ›I´m not a robot‹. Sind die Grenzen zwischen Mensch und Maschine dabei zu verwischen?
In ›Robot Deams‹ treffen drei Tänzer auf Automaten, Roboter und animatrionische Körperteile, sie begegnen der künstlichen Intelligenz ToMoMi, ›Ich lebe in Eurem Bewusstsein, also bin ich‹ antwortet sie auf die Frage, ob sie wirklich ist.
Ein Code und Elektrizität lassen die Maschinen-Objekte lebendig werden, sie sind nicht menschlich, nicht tierisch aber auch keine reinen Objekte mehr, sie haben eine Präsenz, eine Magie. Die selbsterschaffenen Kreaturen werden zu Spiegeln unsrer Selbst und verweisen auf unsere eigene Verletzlichkeit und Sterblichkeit. Während die Spieler durch Sensoren und Technik langsam selbst zu Cyborgs und zu Objekten werden, beginnen die Maschinen zunehmend menschliche Eigenschaften und Gefühle zu entwickeln.
Zwischen Künstlicher Intelligenz/Uncanny Valley/Controlerboards und Programmiercodes am Rande des technisch Machbaren entspinnt sich ein surrealer MaschinenTraum.Wovon träumen Roboter? Wovon träumen wir, wenn wir von Robotern träumen?

Tanz/Spiel:

Luis Hergón, Daura Hernández García, Sawako Nunotani

Künstliche Intelligenz:

ToMoMi

Robotikbau/Szenografie:

Michael Krauss

Musik/Soundprocessing:

Oliver Frick

Mediensteuerung/Programmierung:

Nadja Weber

Regieassistenz:

Tanja Höhne

Regie/Dramaturgie:

Iris Meinhardt


Koproduktion mit dem Festival IMAGINALE 2018 und der Schaubude Berlin

www.meinhardt-krauss-feigl.com

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