Autor im Gespräch

Wolfgang Niess im Gespräch mit Mechtild Borrmann

Eine Kooperation mit der Stadtbibliothek Heilbronn.

Am 6. Dezember ist Mechtild Borrmann, die mit ihrem Roman "Trümmerkind" monatelang auf Platz 2 der Spiegelbestsellerliste stand, mit ihrem neuen Meisterwerk "Grenzgänger" Gast bei Wolfgang Niess in der Reihe "Autor im Gespräch". Auf faszinierende Weise erzählt sie darin die Geschichte einer verlorenen Kindheit vor dem Hintergrund eines düsteren Kapitels deutscher Nachkriegsgeschichte: Es geht um Heimkinder in den 50er und 60er Jahren.
Die Schönings leben in einem kleinen Dorf an der deutsch-belgischen Grenze und verdienen wie viele Familien hier ihr Geld mit Kaffee-Schmuggel. Die 17jährige Henni ist von Anfang an dabei. Sie kennt die Schmuggel-Routen über das tückische Moor-Gebiet und kann die Kaffee-Schmuggler, hauptsächlich Kinder, in der Nacht durch das gefährliche Terrain führen. Ab 1950 übernehmen immer mehr organisierte Banden das Geschäft, und Zöllner schießen auf die Menschen. Eines Nachts wird Hennis Schwester wird erschossen. Henni steckt man daraufhin 1951 in eine Besserungsanstalt, wegen Kaffee-Schmuggels.
Die jüngeren Geschwister, die Henni anstelle der toten Mutter versorgt hatte, kommen in ein kirchliches Heim...
Spannung und Zeitgeschichte miteinander zu verknüpfen, versteht Borrmann wie keine andere deutsche Autorin. "Grenzgänger" ist ein ebenso packender wie aufwühlender Roman.

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